Mythos: Lesen bei schlechtem Licht verdirbt die Augen

Mythos

Lesen bei Taschenlampenlicht: Nicht ratsam, weil es anstrengender ist – aber auch nichts, was das Auge nachhaltig schädigt.

Noch so eine Sache, die Sie ihren Kindern besser nicht erzählen sollten: Das Lesen bei Taschenlampenlicht schadet den Augen doch nicht. Wohl aber den schulischen Leistungen, weil es gemeinhin zu lasten der Schlafzeit geht: Lehrer können ein Lied davon singen, immer dann, wenn gerade ein neuer Harry Potter auf den Markt geworfen wird.

Was wohl wahr ist, sagen Carroll und Vreeman, ist, dass es die Augen natürlich stärker anstrengt und ermüdet. Irgendwann sieht man dann womöglich nicht mehr klar, die Buchstaben verschwimmen, werden schwerer zu erkennen, eventuell stellt sich Kopfschmerz ein. Heilen lässt sich das mit einer Matratze, ein paar Kissen und ein paar Stunden Schlaf – permanente Schädigungen durch Lesen im Zwielicht aber, sagen die Forscher, lassen sich nicht nachweisen.

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