Fake-Streamingdienste bitten aggressiv zur Kasse

Streamingdienste

Sie heißen Woplay, Streamba oder Oneflix: Webseiten mit vermeintlich attraktiven Streamingangeboten. Wer sich dort anmeldet, ist in eine Abofalle getappt.

Die Masche ist in den meisten Fällen dieselbe: Anzeigen locken den Nutzer mit einem angeblich kostenlosen fünftägigen Probe-Abo auf die Seiten. Zur Registrierung sollen E-Mail-Adresse und Telefonnummer angegeben werden. Nach der Anmeldung erhält man dann eine Fehlermeldung oder kann einfach nicht auf die versprochenen Filme oder Serien zugreifen.

Die meisten Nutzer halten ihre Anmeldung deshalb für gescheitert. Nach einigen Tagen werden sie dann aber in aggressiven Schreiben aufgefordert, ein ganzes Jahresabo zu bezahlen. Dabei verlangen die dubiosen Betreiber der Webseiten den Verbraucherschützern zufolge Beträge zwischen 144 und 359 Euro.

Wenn Betroffene diese Zahlungsaufforderungen bekommen haben, versuchen viele von ihnen, im Internet herauszufinden, ob sie tatsächlich zahlen müssen. Und auch das haben die Betrüger bedacht: Denn man stößt schnell auf Videos, in denen vermeintliche Anwälte suggerieren, dass die Portale im Recht sind. Häufig würden Minderjährige auf die Abzocke reinfallen, so die Verbraucherschützer. Sie raten Betroffenen, sich von den Schreiben nicht einschüchtern zu lassen, die Rechnungen nicht zu bezahlen und Anzeige zu erstatten.

Quelle: dpa

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