Der Verschlußstopfen zur Hölle – Burg Houska

Burg Houska

Um die Burg Houska in Tschechien ranken sich Mythen und Legenden. Das Gebäude, etwa 60 Kilometer nördlich von der Hauptstadt Prag entfernt, soll nicht etwa als Festung oder Zuhause adliger Familien gedient haben, sondern erfüllt nur einen Zweck: das Tor zur Hölle zu verschließen. Das erzählen sich zumindest die Anwohner der umliegenden Dörfer.

Bevor die Burg im 13. Jahrhundert gebaut wurde, so erzählt man sich, sah man seltsame Wesen am Himmel fliegen – halb Mensch, halb Tier. Auch sollen in den Wäldern Tiere, die sich offenbar nur nachts umtrieben, Blutspuren hinterlassen haben. Zurückgeführt wurde all das auf ein tiefes Loch in der felsigen Landschaft, das, so schien es zumindest, kein erkennbares Ende zu haben schien. Die Menschen glaubten, es sei ein Loch in die Unterwelt, eine direkte Verbindung zur Hölle.

In volkstümlichen Überlieferungen heißt es, Menschen, die in die endlose Höhle hinabstiegen, seien auf unheimliche Monster getroffen, und einige seien verschleppt worden und nie mehr zurückgekehrt.

 

Deine Meinung zu diesem Beitrag:

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

© 2019 - 2020 by Detleff Hasse - www.detleffhasse.de
Alle Publikationen auf dieser Website unterliegen Urheberrecht. Die unerlaubte Verwendung von Inhalten ist deshalb nicht gestattet. Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich verfolgt.
%d Bloggern gefällt das: