Magnesiummangel kann lebensgefährlich werden

Magnesiummangel

Magnesium ist für den menschlichen Organismus lebensnotwendig. Doch Stress und Krankheiten können zu gefährlichen Mangelerscheinungen führen. Lesen Sie, was bei einem Magnesiummangel zu tun ist und wie es gar nicht erst soweit kommt.

Die Wirkung von Magnesium im Körper
Magnesium lagert sich an Eiweiße an und unterstützt so die Arbeit verschiedener Enzyme. Es hat Einfluss auf die Membran der Körperzellen und unterstützt den Informationsaustausch von Nerven- und Muskelzellen. Umgekehrt gilt: Steht dem Organismus zu wenig Magnesium zur Verfügung, werden die Prozesse beeinträchtigt. Mangelerscheinungen sind die Folge.

Mögliche Symptome bei Magnesiummangel
Die wohl bekanntesten Symptome bei Magnesiummangel: Muskelkrämpfe oder -zuckungen, etwa in den Waden. Ein Mangel macht sich aber auf weitere, vielfältige Weise bemerkbar. Betroffene würden die Symptome vielleicht nicht spontan darauf zurückführen, aber auch folgende Anzeichen können damit in Verbindung stehen:

  • Verdauungsbeschwerden
  • Unruhegefühle
  • Herzrasen
  • Kopfschmerzen
  • Reizbarkeit
  • anhaltende Erschöpfung

Das Problem kann schwerwiegendere Folgen haben. Nicht zuletzt ist schließlich auch das Herz ein Muskel und an Bändern aufgehängt, die ständig kontrahieren müssen, um den Körper am Leben zu halten – ein ernsthafter Magnesiummangel kann daher schlimmstenfalls sogar lebensbedrohlich sein.

Lebensmittel sind natürliche Magnesiumlieferanten
Welche Lebensmittel enthalten besonders viel Magnesium?
Für den Magnesiumhaushalt sind vor allem naturbelassene Nahrungsmittel wie Vollkornprodukte, Naturreis, grünes Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse oder Samen vorteilhaft. Gerne wird vergessen, dass es auch besonders magnesiumhaltige Mineralwässer gibt. Lebensmittel sollten jedoch möglichst gedünstet werden, da beim Abgießen des Wassers viele Nährstoffe verloren gehen.

Diese Lebensmittel enthalten besonders viel Magnesium:

  • Vollkornprodukte
  • Haferflocken und Hafermehl
  • Kleie (590 mg pro 100 g!)
  • grünes Gemüse, z.B Spinat
  • Sesam und Sonnenblumenkerne
  • Nüsse (v.a. Mandeln und Cashews)
  • Hülsenfrüchte wie Bohnen und Erbsen, Sojabohnen und Limabohnen
  • Obst wie Himbeeren, Bananen, Kiwis und Ananas

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