Terrarium oder Aquarium?

Da scheiden sich die Geister.

Nun, ich würde sagen, je nach Schneckenart kann man auch ein Aquarium nutzen. Besonders, wenn es eh nutzlos herumsteht. Doch bei den  lebendgebährenden „achatina zanzibarica“ ist ein Terrarium, wie es im Foto zu sehen ist, ein absolutes MUSS!

 

Was spricht für das Terrarium mit Schiebetüren?

  1. Jedes luftatmende Lebewesen verbraucht Sauerstoff und gibt im Gegenzug Kohlendioxyd ab. Dieses ist schwerer als Luft und sammelt sich am Boden. Durch das Lüftungsgitter eines Terrariums in Bodennähe kann selbiges entweichen.
  2. An der Decke des Terrariums ist ein festes Lüftungsgitter verbaut. Hier kann man problemlos ein passendes Lock für den Befeuchtungsschlauch des Verneblers anbringen (siehe Technik).
  3. Da die Schnecken gerne die Scheiben hochkriechen, und natürlich auch an den Frontscheiben, kann man diese im Bedarfsfall einfach aushängen und den Schnecken passiert nichts, da man sie ja einfach von der Scheibe nehmen und ins Terrarium zurück setzen kann.
  4. Die Reinigung und Pflege des Terrariums ist supereinfach, da alles frei zugänglich ist.
  5. Das WICHTIGSTE ist aber, da die Schnecken Lebendgebärende sind, tummeln sich viele Jungtiere am und im Boden. Diese müssen oft auch aus allen möglichen Ecken und Scheiben in die Nähe des Futters und des Trinkwassers zurück gesetzt werden. Sie finden den Weg nicht alleine, würden verhungern und verdursten. Das führt zu einer hohen Ausfallrate und schmälert auch den Spaß an der Zucht dieser seltenen Landschneckenart.

Deshalb sollte man, wenn man diese Tiere halten möchte, immer ein solches Terrarium erwerben und nutzen.

Ersten Kommentar schreiben

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.